Mitarbeiter feiern 150 Jahre Geze
Bei Geze wurde gefeiert.

Mitarbeiter feiern 150 Jahre Geze

Das Familienunternehmen Geze, einer der weltweit führenden Anbieter von Systemen für die Tür-, Fenster- und Sicherheitstechnik, feiert in diesem Jahr sein 150-jähriges Jubiläum. Bereits am 14. Juni veranstalteten die Leonberger eine Feier in außergewöhnlichem Ambiente in der Stuttgarter Mercedes-Benz-Arena. Exakt drei Monate später folgte nun das große Fest auf dem Firmengelände in Leonberg. Dazu wurde ein aufwändiger Themenpark gestaltet, der durch 150 Jahre Architektur, Technik, Bewegung und Emotionen führte. Mitarbeiter, ihre Familien und andere Gäste waren eingeladen, sich einen Tag lang zu vergnügen, zu essen und zu trinken und die Events auf den verschiedenen Bühnen zu genießen. Entlang der Wege übers Gelände gab es Fotos aus der Unternehmensgeschichte und von ausgewählten Gebäuden zu sehen, in denen Geze-Technik verbaut ist.


Schon Tage vorher konnten die Leonberger Einwohner sehen, dass sich bei Geze etwas tat. Freitagabend wurde es dann offensichtlich. Neben den Firmengebäuden wuchs ein Riesenrad empor, auf der anderen Seite war der Eiffelturm zu sehen. Am großen Tag war dann alles perfekt. Der Leonberger Oberbürgermeister Bernhard Schuler zeigte sich nach einem Bummel über das Gelände beeindruckt: „Das ist wirklich großartig. Dahinter stecken sehr viel Mühe und Großzügigkeit.“ Einer der Gäste drückte es so aus: „Das ist wie Europapark ohne Eintritt zu bezahlen.“ Und so war es tatsächlich: Die Gesellschafter-Familie hatte offensichtlich keine Kosten und Mühen gescheut, um ihren Mitarbeitern, deren Familien und anderen Gästen einen sorglosen Tag zu schenken bis hin zum Lunch-Bag für den Heimweg. "Einen maßgeblichen Anteil am Erfolg von Geze haben unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter", sagt Vöster-Alber. "Dafür möchten wir uns herzlich bedanken."

Ein Tag voller Vergnügen

Die Besucher konnten sich auf einer italienischen Piazza – mit schiefem Turm von Pisa – vergnügen oder in einem französischen Dorf, Live-Bands inklusive. Auf der Piazza zogen Tenor Georgio Bitzios und sein Partner Claudio Molignini und später ein Eros Ramazotti-Imitator, der auch sehr gut Zucchero-Hits sang, die Zuhörer in ihren Bann. Pizza und Pasta auf der Piazza, Quiche, Flamkuchen und Merguez im französischen Dorf. Selbst die Orangenbäumchen und der Baguette-Käufer fehlten nicht.

In der Kinderwelt vergnügten sich die Jüngsten mit Clowns und Hüpfburg. Popcorn, Pommes und Eis wurden stark nachgefragt. In Jahrmarktsatmosphäre probierten Männer ihre Kräfte bei „Hau den Lukas“ aus und schossen Blumen für die Damen. Immer bestens besucht waren der meterlange Tischfußball, die Wii-Spiele und natürlich die Technik-Welt, wo die Besucher mit Muskelkraft eine Winke-Maschine bewegen und sich die Kinder mitsamt Eltern am Modellbau versuchen konnten. Ein besonderer Höhepunkt war die alle Stunde stattfindende Show der Physikanten mit ihren Experimenten. Unter anderem schleuderte der „Professor“ ein volles Sektglas auf einem an Fäden hängenden Tablett herum, um die Zentrifugalkraft zu demonstrieren, und brachte mit Hilfe aus dem Publikum einen iPod zum Laufen.

Ebenso fasziniert zeigten sich die Gäste von der Welt der Bewegung. Dort konnten sie Autos und Motorräder aus 150 Jahren bewundern, inklusive eines alten Rolls Royce und des aktuellen Elektro-Sportwagens Tesla. Bei den Flugsimulatoren bildeten sich ebenso Warteschlangen wie beim Segway-Parcours und beim Riesenrad. Doch obwohl sich zu Zeiten mehrere Tausend Menschen auf dem Gelände befanden, hielten sich die Wartezeiten im Rahmen. Dafür sorgte die Vielzahl der Möglichkeiten. Sowohl im Hauptzelt, in den verschiedenen Themenwelten und auf den Außenbühnen war immer etwas los, Kinderzauberer, Clowns, Kung-Fu-Vorführungen, Karaoke, Bands, eine Brasil Show oder Breakdance – es gab immer etwas zu schauen.

Comedy und Feuerwerk

Am Abend füllte sich das große Zelt. Nicht nur, weil es zu regnen begann, sondern weil sich viele Gäste den Höhepunkt des Abends, den Auftritt von Comedy-Star Andreas Müller, nicht entgehen lassen wollten. Perfekt imitierte er Politiker wie Günther Oettinger, Peer Steinbrück, Claudia Roth, Jürgen Trittin und natürlich Bundeskanzlerin Angela Merkel. Er nahm die bevorstehende Bundestagswahl aufs Korn, die er frech auf die Wahl zwischen Stinkefinger (in Anspielung auf das umstrittene Foto von Peer Steinbrück) und Raute (Angela Merkels bevorzugte Hand- und Fingerhaltung) reduzierte.

Die einhellige Meinung war denn auch – und da stand das Feuerwerk noch bevor: „Ein toller Tag. Es war keine Sekunde langweilig.“ Das dürfte die geschäftsführende Gesellschafterin Brigitte Vöster-Alber besonders gefreut haben, die sich mit ihrer Familie ebenfalls den ganzen Tag auf dem Gelände vergnügte. Die Mitarbeiter revanchierten sich für den Festtag übrigens mit Spenden für die von Vöster-Alber unterstützte Stiftung des Stuttgarter Kinderkrankenhauses „Ogäle“ und durch eine Skulptur, die am Nachmittag im Hauptzelt enthüllt wurde und „ein bisschen an unser 150-Jahre-Logo erinnert“, wie Vöster-Alber sagte, als sie das Geschenk entgegennahm. Der Tag ging um 22 Uhr mit einem fulminanten Feuerwerk zu Ende, an dem sich ganz Leonberg erfreuen konnte.

www.geze.de

                                                                                                                                      -ap

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