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Licht-Kreationen – Träume aus Seide

Licht-Objekte, Leuchten, Serfaty

Die Licht-Kreationen der israelischen Designerin Ayala Serfaty sind Träume aus Licht, Farbe und Seide. Wer zum ersten Mal die „Morning Glory“ in Grün sieht, muss ihr verfallen. Egal, ob es sich um „Soma“, „Soprano“, „Blondie Bee“ oder „Orchestra“ handelt – Serfatys Kreationen sind von einer umwerfenden Leichtigkeit, Schönheit und strahlen einen unbeschreiblichen Zauber aus. Die Designerin sagt, sie hole sich ihre Anregungen aus der Natur. Das ist spür- und sichtbar, denn nur die Natur kann die Grazie und Vielfalt hervorbringen, die sich in Ayala Serfatys Kunstwerken zeigt.


Licht-Objekte, Leuchten, Serfaty

Die Licht-Kreationen aus Tel Aviv beweisen beim Einsatz in öffentlichen Räumen wie Restaurants, Hotels und Einkaufszentren, dass sie durchaus alltagstauglich und vergleichsweise robust sind. Die „Morning Glory“ zum Beispiel kommt in feurigem Rot in Moskau im „Italia Grand Café“ zur Geltung oder in zartem Cremeweiß im Sapporo Park Hotel in Tokio. Die Licht-Kunstwerke können alle Aufmerksamkeit auf sich ziehen, sie können aber auch nur Akzente setzen oder den Raum in Szene. Sie sind auffallend, aber auch dezent. Es kommt immer auf die Farbe und die Platzierung an, die letztlich darüber entscheiden, ob sich die Form in den Vordergrund spielt, oder die Umgebung ins richtige Licht gesetzt und ihre Wirkung verstärkt wird.

Vom Leben im Meer inspiriert

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Die Licht-Kreationen der Künstlerin und Designerin erinnern den Betrachter an die Natur, an Blumen, Pflanzen oder auch an Meerestiere. Selbst die von ihr entworfenen Möbel machen da keine Ausnahme. Ihre Arbeit kann man wohl am Besten mit dem Begriff „organisch“ beschreiben. Paola Antonelli, Kuratorin der Design-Abteilung des Museum of Modern Art in New York, bezeichnete Ayala Serfaty als „Meisterin des organischen Designs“.

Tatsächlich begann für die 1962 in Tel Aviv geborene Künstlerin alles mit einem Urlaub am Roten Meer: „Ich schnorchelte zwischen den Korallen und Fischen. Alles unter Wasser sah irgendwie nach Stühlen und Lampen aus. Es veränderte mein Leben.“ Ayala Serfaty begann, Lampen in weichen Formen und zarten Materialien zu entwerfen. Sie selbst bezeichnet sie als „zart, aber fest, weich und doch sehr klar“. Jedes Objekt wird von Hand gefertigt. Bis 2010 war die Gründerin von „Aqua Creations Lighting and Furniture Atelier“ die einzige Designerin. Ihr Ehemann, der Fotograf Albi Serfaty, unterstützte sie mit seinem durch die Fotografie geschulten Sinn für Ästhetik und Inszenierung. Künftig werden auch junge Designer zum Zug kommen. Ayala Serfaty wird weiterhin spezielle Stücke und limitierte Editionen entwerfen und dem Unternehmen eng verbunden bleiben, aber sie möchte sich wieder stärker auf ihre künstlerische Arbeit konzentrieren.

Ohne Ecken und Kanten

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Die Leuchten von Aqua Creations spenden nicht nur Licht, sondern schaffen Atmosphäre. Darüber hinaus geben sie etwas von ihrer Spiritualität, die sich durch die Form, das Material und die Farbe ausdrückt, an ihre Umgebung und an die Menschen, die sie wahrnehmen, weiter. Sie bestehen normalerweise aus von Hand gefärbter, imprägnierter Seide, die kunstvoll über Metallrahmen gespannt wird, oder – wie bei „Soma“, über ein Gerüst aus gefärbten, transparenten Glasadern. Für den Einsatz in öffentlichen Räumen wird die Seide noch mit einem Harz überzogen, das aber ihr Aussehen nicht verändert, sondern ihre Textur eher noch hervorhebt. Bei den Farben sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt: cremefarben, golden, orange, flammendes Rot, grün wie Gras oder himmelblau. Entscheidend ist bei der Auswahl die Umgebung, der Effekt, den man erzielen möchte, und natürlich der persönliche Geschmack.

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Die natürlich sanften Formen der Leuchten ohne Ecken und Kanten lassen den Betrachter innehalten und sich von der zarten oder wilden Schönheit gefangen nehmen – vielleicht vergleichbar dem Staunen beim unerwarteten Anblick einer Libelle oder einer ausnehmend schönen Landschaft. Die Künstlerin selbst sagte einmal: „Ich möchte, dass meine Stücke eine Verbindung zu unserer sterblichen Existenz schaffen, zu unseren Gefühlen und hoffentlich auch zu unserer Spiritualität.“ Und weiter: „In gewisser Weise möchte ich, dass meine Stücke die Intimität in unserer direkten Umgebung anregen und uns daran erinnern, dass das Leben ein Geheimnis ist und wir es feiern und zu verstehen suchen sollten.“

www.aquagallery.com