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Manufaktur feiner Juwelen in Pforzheim

„Mein Schmuck ist Leidenschaft“

Bild: Thomas Schmid

Das sagt Thomas Schmid über die Schmuckstücke, die seine „Manufaktur feiner Juwelen“ in Pforzheim verlassen. Doch das ist nicht das Einzige, was seinen Schmuck von dem anderer Juweliere und Hersteller unterscheidet. Thomas Schmid hat nicht nur eine einzigartige Beziehung zu seinen Juwelen entwickelt, sondern auch zu seinen Kunden. Wer dazu gehört, ist Teil eines bevorzugten Kreises, dem ein ganz besonderer Service zuteil wird, denn der Betriebswirt, Diamantgutachter und Gemologe berät seine Kunden zuhause.

Thomas Schmids Manufaktur feiner Juwelen
feiert im Oktober 2009 30-jähriges Jubiläum.

Bild: Thomas Schmid

Ausdruck der Persönlichkeit

Der Besuch im privaten Umfeld seiner Kunden hat etwas mit Thomas Schmids Verständnis von Schmuck zu tun: „Schmuck ist ein Signal unserer Persönlichkeit und so gesehen etwas ganz Individuelles, Privates“, sagt er. „Da ist es nur konsequent, die Wahl eines Schmuckstücks ins private, vertraute Umfeld zu verlagern. Der Juwelier kauft die Kostbarkeiten, die er anbietet, nach seinem eigenen Geschmack und dem Zeitgeist, nicht nach dem Geschmack seiner Kundinnen.“ Zudem ist der Kauf eines Juwels aus der kleinen, feinen Kollektion etwas ganz anderes als der Kauf in einem Juweliergeschäft. Thomas Schmid versteht seine Kollektion nämlich als Anregung. „Viele Kunden haben ganz eigene Vorstellungen von einem Schmuckstück. Bei uns ist es möglich, diese Wünsche einzubringen“, sagt der begeisterte Designer. Auch alte Schmuckstücke, zum Beispiel aus einem Erbe, betrachtet er als Herausforderung. Sie so zu verändern, dass die neue Trägerin sich mit ihnen wohlfühlt, ist für ihn eine Aufgabe mit besonderem Reiz.

Wert keine Frage des Preises

Handwerkliches Können und Hingabe sind die
Tugenden der Goldschmiede und Juwelenfasser.

Bild: Thomas Schmid

In der Manufaktur feiner Juwelen wird konsequent auf Qualität gesetzt. Das beginnt bei der Beratung, setzt sich fort bei der Beschaffung der Steine und anderer Materialien und findet seine Vollendung in der handwerklichen Kunst der Techniker und Goldschmiede. „Die Aufgaben, die uns unsere Kunden stellen“, so Thomas Schmid, „bringen uns in jedem Fall weiter und eine Lösung finden wir immer.“ Er erzählt von einem zehnkarätigen Diamanten, der als Halsschmuck gearbeitet werden sollte. „Die Schwierigkeit war, dass er einmal zu einem eleganten Collier und einmal zu einer sportlichen Halskette getragen werden sollte. Außerdem sollte beides auch ohne den Stein tragbar sein.“ Die Aufgabe für die Techniker war also, keine sichtbaren Verbindungen und Sicherungen zu schaffen und das Ganze trotzdem so zu gestalten, dass der Diamant schnell ausgewechselt werden konnte. Natürlich wurde auch diese anspruchsvolle Aufgabe zur Zufriedenheit des Kunden erledigt. „Der Wert meines Schmucks liegt einzig und allein in seiner ureigenen Qualität“, sagt der Schmuck-Experte. „Er definiert sich durch das vollendete Design, edelstes Material und feine Handarbeit.“

Thomas Schmid, der schon im elterlichen Schmuckbetrieb Juwelenluft schnupperte, freut sich über Menschen, die Schmuck ebenso lieben wie er. „Ich habe einige Kunden, die sparen, um sich bei mir ein Schmuckstück zu kaufen, weil sie die Passion erkennen, die dahinter steckt, und sie teilen. Ich freue mich über eine Bestellung über 1.500 Euro genau so wie über eine kostspielige Anfertigung, die mehrere tausend Euro kostet. Zeigen doch beide das Vertrauen, dass der Kunde in unsere Kompetenz setzt.“

Bild: Thomas Schmid

Keine kurzlebigen Trends

Thomas Schmid jagt keinen Trends hinterher. Er gesteht zu, dass es gewisse Moden gibt, die etwa alle fünf bis sieben Jahre wechseln und an denen sich auch seine Kollektionen orientieren – zur Zeit zum Beispiel trägt man Weiß- und Gelbgold zusammen und mit Farbsteinen –, aber prinzipiell gebe es keinerlei Regeln für Schmuck. „Die Trägerin des Schmucks muss sich damit wohlfühlen“, sagt der Schmuckberater. „Die meisten Frauen haben ein Gespür dafür, was zu ihnen passt.“ Wenn nicht, können sie sich darauf verlassen, dass Thomas Schmid aufgrund seiner langjährigen Erfahrung erkennt, welche Schmuckstücke ihre Persönlichkeit unterstreichen. Was noch wichtiger ist: Er wird niemals etwas empfehlen, das nicht passt. „Ich möchte zu meinen Kundinnen und Kunden eine langfristige Beziehung aufbauen. Mein Interesse gilt nicht dem kurzfristigen Verkauf. Sie sollen wiederkommen, wenn sie sich das nächste Schmuckstück schenken möchten.“

Bild: Thomass Schmid

Sein Einfühlungsvermögen ist auch gefragt, wenn Männer kommen, die ihren Frauen oder Freundinnen ein Schmuckstück schenken möchten. „Schmuckstücke für Männer verkaufen wir kaum“, sagt Thomas Schmid. „Es sind in erster Linie Frauen, die Schmuck kaufen oder geschenkt bekommen.“ Dank seines in 30 Jahren gewachsenen Netzwerks gibt es kaum einen ausgefallenen Stein und keinen Spezialisten, den Thomas Schmid nicht auftreiben könnte. Das kommt seinen Kunden zugute, denn der Fachmann weiß, wo er nach einem Kaschmirsaphir fragen muss. Er muss kein Ringtelefonat starten, an dessen Ende letztlich ein zu hoher Preis steht. Auch schwierige Aufgaben wie die Herstellung einer Komplettgarnitur bestehend aus Collier, Armband, Ring, Uhr und Ohrschmuck in Rekordzeit für eine Präsidentengattin können dank der hervorragenden Beziehungen gelöst werden. „Das Wichtigste für mich ist, dass meine Kundinnen Freude an ihrem Schmuck haben“ sagt Thomas Schmid. „Es ist eine wunderbare Bestätigung unserer Arbeit.“

www.thomasschmid.de