Freudenberg für Wandel des Automobilsektors gerüstet
Dr. Tilman Krauch, CTO der Freudenberg-Gruppe, auf dem Freudenberg-Forum „Die Zukunft der Mobilität“.

Freudenberg für Wandel des Automobilsektors gerüstet

Der Innovationsstandort Deutschland muss sich den gravierenden Veränderungen im im Automobil- und Mobilitätssektor stellen. „Wir gehen davon aus, dass in Zukunft verschiedene Antriebsarten nebeneinander existieren werden. Aus diesem Grund wollen wir für alle Antriebsarten ein kompetenter Lösungsanbieter von hoch-technischen Innovationen sein – egal, ob Verbrennungsmotor, Elektro, Hybrid oder Brennstoffzelle”, sagte Dr. Tilman Krauch, CTO der Freudenberg-Gruppe, beim Freudenberg-Forum „Die Zukunft der Mobilität“, das am 2. März 2018 in Weinheim stattgefunden hat. Automobilexperten diskutierten gemeinsam über die Herausforderungen und Chancen für die zahlreichen Automobilzulieferer in Deutschland und gewährten Einblicke in aktuelle Freudenberg-Entwicklungen.

Eine ganze Branche befinde sich im Wandel, die Zukunft der Mobilität besitze speziell in Zeiten hoher Luftbelastung weltweite Aktualität. „Es werden neue Antriebssysteme entwickelt. Dabei beziehen die Automobilhersteller die Zulieferer immer mehr ein. Die Ansprüche an innovative Lösungen wachsen. Wer hier in der Systementwicklung eingebunden ist, erschließt neue Geschäfts-felder“, so Dr. Krauch.

Wie gut Freudenberg angesichts dieser Herausforderungen ausgerichtet ist, präsentierten hochrangige Vertreter verschiedener Geschäftsgruppen: Dr. Ted Duclos, CTO Freudenberg Sealing Technologies, stellte neueste Entwicklungen im Bereich Batterien vor. Dr. Frank Heislitz, CTO Freudenberg Performance Materials, sprach über die technologischen Herausforderungen von Brennstoffzellen-Fahrzeugen. Wie wichtig und unverzichtbar innovative Schwingungs- und Akustiktechnologien im Automobil sind, erläuterte Dr. Jörg Böcking, CTO Vibracoustic. Dr. Jörg Sievert, COO Freudenberg Filtration Technologies, komplettierte die Expertenrunde mit seinem Vortrag über maßgeschneiderte Luftfiltrationslösungen in automobilen Einsatzbereichen.

Ganzheitliche Lösungen gefragt

Ein umfassendes Mobilitäts- und Fahrzeugkonzept stellte Prof. Dr. Günther Schuh, Inhaber des Lehrstuhls für Produktionssystematik an der RWTH Aachen sowie CEO und Gründer der „e.GO Mobile AG“, vor. Seine Elektrofahrzeuge „e.GO Life“, „e.GO Booster“ und „e.GO Mover“ sind auf die individuellen Mobilitätsbedürfnisse in Städten zugeschnitten. Es sei wichtig zu begreifen, dass nicht nur die verschiedenen Technologien wie klassische Verbrennungsmotoren, Brennstoffzellen, Hybride und Elektroantriebe verbessert werden müssten. „Der gesamte Markt wandelt sich. Eine ineinandergreifende Weiterentwicklung von Mobilitätskonzepten und Antriebstechnologien ist der Schlüssel zu einer besseren Zukunft“, appellierte Prof. Schuh in seinem Vortrag an eine stärkere Vernetzung und engere Zusammenarbeit aller Akteure im Mobilitätsumfeld.

„Das Beispiel von ‚e.GO‘ belegt eindrucksvoll die Kreativität und Kooperation des Wissenschafts- und Innovationsstandorts Deutschland“, sagte Dr. Tilman Krauch. Auch für Freudenberg, als weltweit agierendes Unternehmen, sei eine starke Verwurzelung in Deutschland ein wichtiger Erfolgsfaktor. Freudenberg profitiere von der Nähe zu exzellenten Hochschulen und der Nachbarschaft zu führenden Automobilherstellern. „Neben unserer stetigen Innovationskraft sehen wir uns bei Freudenberg auch dank dieses Standorts in der Lage, für die Herausforderungen der Zukunft optimale Lösungen zu entwickeln. Es gibt viel zu erforschen, wir stehen am Anfang der Entwicklungskurve. Diese Technologien sind bei weitem noch nicht zu Ende erforscht“, so Dr. Krauch.

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