Plattform für Austausch und Inspiration
Ein Höhepunkt der letztjährigen Veranstaltung "Die Besten aus Baden-Württemberg" war der Vortrag des damaligen Bundespräsidenten Prof. Dr. Norbert Lammert (r.), hier mit Veranstalter Dr. Walter Döring. (Alle Fotos: ADwM GmbH)

Plattform für Austausch und Inspiration

Zum zweiten Mal lädt die Akademie Deutscher Weltmarktführer (ADWM) am 4. Mai 2018 zur Veranstaltung „Die Besten aus Baden-Württemberg“ ein. Akademie-Gründer Dr. Walter  Döring, ehemaliger baden-württembergischer Wirtschaftsminister und Initiator des „Gipfeltreffens der Weltmarktführer“ in Schwäbisch Hall, verriet der Redaktion, was die Besucher erwartet.

Herr Dr. Döring, was zeichnet die Besten aus Baden-Württemberg aus?

Dr. Walter Döring: Unsere Besten sind nicht nur auf dem heimischen Markt herausragend, sondern als Weltmarktführer auch global. Sie haben Nischen auf eine Art und Weise besetzt, wie es andere nicht können. Laut einer Studie der ADWM und der Universität St. Gallen haben wir in Baden-Württemberg eine außergewöhnliche Konzentration solcher Unternehmen. In Deutschland gibt es rund 520 solcher Weltmarktführer, 170 davon in Baden-Württemberg. Damit stehen wir auf Platz eins, noch vor Nordrhein-Westfalen mit 120 und Bayern mit 110.

Warum haben Sie sich gerade für den Veranstaltungsort Ludwigsburg entschieden?

Das war eher dem Zufall geschuldet. Im vergangenen Jahr hatten wir den damaligen Bundestagspräsidenten Prof. Dr. Lammert eingeladen, der gerne auf einer Veranstaltung in der Region Stuttgart sprechen wollte. Mit dem Schlosshotel Monrepos in Ludwigsburg fanden wir eine Location, die dem exklusiven Charakter unserer Veranstaltung mit nur 120 bis 130 Teilnehmern den passenden Rahmen bieten kann.

Darüber hinaus ist die Stadt Ludwigsburg als Modellkommune für Elektromobilität bekannt und begreift sich als „Digitalisierungsstadt“, beides Zukunftsthemen, die uns auch in den nächsten Jahren begleiten werden. Oberbürgermeister Werner Spec wird gleich zu Beginn der Veranstaltung einen Vortrag zum Thema  „Digitalisierungsstadt Ludwigsburg“ halten.

Die letztjährige Veranstaltung war ein großer Erfolg mit begeisternden Rednern. Wie wollen Sie das übertreffen?

Der Erfolg hat uns motiviert. Was unsere Veranstaltung auszeichnet, ist das breite Branchenspektrum, aus dem die Redner kommen. Die dm-Drogeriemarktkette ist ebenso vertreten wie Drees & Sommer,  die Hymer Group, Klafs und Seeberger. An dieser Breite wollen wir festhalten. Prof. Dr.-Ing. e.h. Wilhelm Bauer, Technologiebeauftragter der Landesregierung Baden-Württemberg und Leiter des Fraunhofer-IAO, und der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann als Vertreter aus Wissenschaft und Politik vervollständigen die Palette. Besonders stolz bin ich darauf, dass wir auch in diesem Jahr mit Armin Pohl, Emmy-Award-Gewinner und CEO von Mackevision, und Oscar-Preisträger Johannes Preuss wieder zwei Redner haben, die den Teilnehmern ganz besondere Einblicke in unternehmerisches Schaffen geben können. Es gibt so viele außergewöhnliche Unternehmer und Unternehmen, dass es noch viel Luft für weitere Veranstaltungen gibt.

Gibt es denn ein gemeinsames Thema, das alle Vorträge verbindet?

Die Gemeinsamkeit liegt darin, dass alle Unternehmen als Vorbilder bei der Digitalisierung gelten. Jedes Unternehmen geht zwar seinen eigenen Weg, doch gerade diese Vielfalt und Unterschiedlichkeit suchen die Teilnehmer. Martin Brand, Vorstandsvorsitzender der Hymer Group, wird in seinem Vortrag das Thema Digitalisierung mit dem autonomen Fahren verbinden, ein Thema, das gerade im Autoland Baden-Württemberg von enormer Bedeutung ist.

Einmal mehr Digitalisierung. Ist das Bedürfnis der Unternehmer nach Information immer noch ungebrochen oder neigt sich der Hype langsam dem Ende zu?

Ich glaube nicht, dass es sich um einen Hype handelt. Digitalisierung ist das Zukunftsthema schlechthin und viele Unternehmen sind noch immer auf der Suche nach dem besten Weg. Es wird ein Thema bleiben und Veranstaltungen wie die in Ludwigsburg fungieren als Ideengeber und Wegweiser.

Was möchten Sie den Teilnehmer der Veranstaltung nach Hause beziehungsweise in ihre Unternehmen mitgeben?

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Teilnehmer unserer Veranstaltungen, sei es in Ludwigsburg oder in Schwäbisch Hall beim Gipfeltreffen der Weltmarktführer, gerne über den eigenen Tellerrand hinausschauen, auch über den der eigenen Branche. Genau diesen Blick auf andere möchten wir ihnen ermöglichen.

Ein besonderes Anliegen ist uns auch die Vernetzung der Teilnehmer. In Ludwigsburg treffen wie auch beim Gipfeltreffen der Weltmarktführer Vertreter aus Traditionsunternehmen auf junge Unternehmer und Start-ups mit neuen, inspirierenden Ideen. Sie haben unterschiedliche Arbeits- und Lebenseinstellungen und andere Ansprüche an ihre Arbeit. Wir tragen dazu bei, dass Austausch und Öffnung stattfinden. Daraus entstehen neue Ideen, ungewöhnliche Kooperationen und Freundschaften. Voneinander zu lernen, bringt alle weiter.

Mit Verkehrsminister Winfried Hermann haben Sie einen Politiker eingeladen, der nicht unumstritten ist. Was können die Teilnehmer erwarten?

Wir sind natürlich alle gespannt auf Minister Hermanns Vortrag „Mit neuem Konzept zu nachhaltiger Mobilität“ und darauf, was die Vorstellungen der Landesregierung für das Autoland Baden-Württemberg bedeuten und welche Rolle die Wirtschaft dabei spielt.

Winfried Hermann ist sicherlich nicht Mainstream, aber genau das macht ihn und seine Vorstellungen für unsere Teilnehmer interessant. Immerhin ist er bereits seit sechs Jahren Verkehrsminister und wird es noch ein paar Jahre bleiben. Da möchte man doch gerne wissen, wie es weiter geht.

Information und Anmeldung: www.die-besten-aus-bw.de

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