"Die Jungen Unternehmer" unterstützen Abschaffung der Luftverkehrsteuer
Dr. Hubertus Porschen ist Bundesvorsitzender des Verbands "Die Jungen Unternehmer". (Foto: Marc-Steffen Unger)

"Die Jungen Unternehmer" unterstützen Abschaffung der Luftverkehrsteuer

Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries erwägt, die Luftverkehrsteuer, die seit 2010 ein jährliches Aufkommen von etwa einer Milliarde Euro verursacht, wieder abzuschaffen. Der Verband „Die Jungen Unternehmer“ unterstützt dieses Vorhaben. Die Steuer ginge zu Lasten deutscher Luftverkehrsanbieter und wirke wettbewerbsverzerrend, so der Bundesvorsitzende Dr. Hubertus Porschen.

„Brigitte Zypries bringt hier den richtigen Stein ins Rollen. Die Luftverkehrsteuer ist eine reine Erziehungssteuer, die in eine falsche Richtung führt“, sagte Porschen. „Die Steuer trifft vor allem Vielflieger. Das sind oft die Unternehmer und die Mitarbeiter, die die Exporterfolge unserer Volkswirtschaft möglich machen. Die Luftverkehrsteuer trifft die Unternehmer, die auf das Flugzeug als Transportmittel angewiesen sind.“

Die Luftverkehrsteuer wird den Passagieren beim Start ab einem deutschen Flughafen zusätzlich auf den Flugpreis berechnet, um dadurch den Flugverkehr zu reduzieren und so CO2 einzusparen. „Wenn ein Unternehmer oder seine Angestellten fliegen müssen, überlegt er somit zweimal, ob nicht ein Flug vom nahen Ausland günstiger wäre. Besonders bei Fernreisen ist der Preisunterschied hoch. Dadurch wirkt die Steuer wettbewerbsverzerrend auf dem hart umkämpften europäischen Luftfahrtmarkt zu Lasten der deutschen Mitbewerber. Um effizient CO2 einzusparen bräuchte es schon eine Steuer, die international greift und nicht nur in Deutschland erhoben wird“, so Porschen weiter.

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