Neuer Präsident des Familienunternehmer-Verbandes gewählt
Der 60-jährige Unternehmer Reinhold von Eben-Worlée ist neuer Präsident des Verbands „Die Familienunternehmer“.

Neuer Präsident des Familienunternehmer-Verbandes gewählt

Der 60-jährige Unternehmer Reinhold von Eben-Worlée ist neuer Präsident des Verbands „Die Familienunternehmer“. Er folgt auf Lutz Goebel, der nach sechs Jahren an der Spitze satzungsbedingt nicht erneut für das Amt des Präsidenten kandidierte. Mit Blick auf die nächste Bundesregierung will von Eben-Worlée in seiner Amtszeit die Zukunft Deutschlands thematisieren. Dazu gehört neben dem Risiko des demografischen Wandels, der Chance der Digitalisierung vor allem die Energiewende und die Rolle der Steuerpolitik. „Die Folgen der Energiepolitik werden häufig unterschätzt. Steigende Energiekosten schränken Unternehmen in ihrer Wettbewerbsfähigkeit enorm ein. Die Stromrechnungen steigen Jahr für Jahr – nicht nur für Familienunternehmen, sondern auch für die privaten Haushalte. Gleiches gilt für die Steuerbelastungen. In Zeiten sprudelnder Steuereinnahmen kann man niemandem vermitteln, warum immer noch eine Schippe oben drauf gepackt werden soll. Gerade für deutsche Unternehmen im internationalen Wettbewerb ist es in Zeiten von Brexit, Trump und Co. wichtig, steuerlich nicht abgehängt zu werden“, so der neugewählte Präsident in seiner Rede.

Reinhold von Eben-Worlée ist geschäftsführender Gesellschafter der E. H. Worlée & Co. GmbH & Co. KG. Die Hamburger Worlée-Gruppe produziert mit ihren Tochterunternehmen Rohstoffe für die Lack-, Kosmetik- und Nahrungsmittelindustrie. Das Unternehmen besteht seit 1851 und wird von Reinhold von Eben-Worlée in fünfter Generation geführt. 600 Mitarbeiter arbeiten an drei Standorten in Norddeutschland. Die Worlée-Gruppe erwirtschaftete 2016 einen Umsatz von 300 Millionen Euro. 

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