KfW: Anteil von Chefinnen im Mittelstand stagniert
Nach Angaben der staatlichen Förderbank stagnierte der Anteil der Chefinnen in kleinen und mittleren Unternehmen zuletzt bei 18 Prozent. Foto: Shutterstock

KfW: Anteil von Chefinnen im Mittelstand stagniert

Der Einzug von Frauen in die Führungsetagen des deutschen Mittelstands gerät einer Studie der KfW zufolge ins Stocken. Nach Angaben der staatlichen Förderbank stagnierte der Anteil der Chefinnen in kleinen und mittleren Unternehmen zuletzt bei 18 Prozent. Seit der Jahrtausendwende war er zeitweise auf 19,4 Prozent gestiegen, wie aus der Studie hervorgeht. „Der Anteil von Frauen an der Spitze von kleinen und mittelständischen Unternehmen ist beachtlich, aber aus volkswirtschaftlicher Sicht ist er noch viel zu niedrig“, mahnte KfW-Chefvolkswirt Jörg Zeuner. Aus gesamtwirtschaftlicher Sicht gäbe es ausreichend Gründe, das Potenzial von Frauen auch als Unternehmenslenkerinnen stärker auszuschöpfen: Die Erwerbsbevölkerung schrumpfe, beim Angebot an Fachkräften drohten zunehmend Engpässe. Hinzu käme die sehr rasche Alterung der Inhaberschaft mittelständischer Unternehmen. So stünden bis 2019 rund 15 Prozent aller mittelständischen Betriebe zur Übergabe oder zum Verkauf an.

 

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