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Voith finanziert Wachstum in China mit chinesischem Kredit

Voith-Chef Hubert Lienhard

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Der Anlagenbauer Voith finanziert seine Expansion in China erstmals mit einem chinesischen Kredit. Das Familienunternehmen erhalte von lokalen und internationalen Geldinstituten einen Kredit über rund 2,25 Milliarden Renminbi (rund 270 Millionen Euro) über fünf Jahre, teilte Voith am Dienstag in Heidenheim mit. Das Geschäft wird über die Citibank China abgewickelt. Voith will damit einen Teil von rund 400 Millionen Euro umfassenden Investitionen in der Volksrepublik stemmen.

Voith könne in China sein Wachstumspotenzial nur dann voll entfalten, wenn es verstärkt vor Ort Maschinen entwickele und produziere, erklärte Unternehmenschef Hubert Lienhard. „Wir wollen als einheimisches Unternehmen in deutschem Besitz wahrgenommen und akzeptiert werden.“ Die Heidenheimer machen vor allem gute Geschäfte mit Papiermaschinen und wollen die „Voith Paper City“ in Kunshan nahe Shanghai ausbauen. Bis 2016 soll die Zahl der Mitarbeiter vor Ort von 3.000 auf rund 5.000 erhöht werden. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2010/11 (30. September) hatte Voith rund 5,6 Milliarden Euro (Vorjahr: 5,2 Milliarden Euro) erlöst. Der Gewinn wuchs um 64 Prozent auf 200 Millionen Euro. Das laufende Jahr soll einen weiteren Zuwachs beider Werte bringen. Weltweit arbeiten rund 40.700 Menschen bei Voith. (dpa)