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Nachfolge in Familienunternehmen
Teamplayer statt Thronfolger gefragt
Kirsten Baus gründete 2002 das Kirsten Baus Institut für Familienstrategie.
Immer häufiger übernimmt die Nachfolge in Familienunternehmen nicht nur eines der Kinder. Die Geschwistergesellschaft ist nach Meinung von Experten zum Regelfall geworden. Im Unterschied zum Unternehmensgründer sind die Geschwister nicht mehr souverän in ihren Entscheidungen, sondern müssen miteinander kooperieren. Das verstärkt sich mit den nachfolgenden Generationen. Zunehmend gibt es zwei Arten von Gesellschaftern – tätige und nicht tätige. Die Redaktion sprach mit Kirsten Baus vom Kirsten Baus Institut für Familienstrategie in Stuttgart über die Schwierigkeiten und Anforderungen, denen sich die Nachfolger gegenübersehen.
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Berater: Familienunternehmen mussten 2009 kräftig Federn lassen
Große deutsche Familienunternehmen haben nach einer Untersuchung von Unternehmensberatern im vergangenen Jahr wegen der Wirtschaftskrise kräftig Federn lassen müssen. Insgesamt sei der Umsatz der 40 größten Familienunternehmen um sechs Prozent auf 543 Milliarden Euro gesunken, stellte das Nürnberger Unternehmensberatungsbüro Weissmann & Cie. nach dem Ende der Berichtssaison fest. Die Bilanzen der Unternehmen hätten 2009 schwer gelitten. Der aktuelle Aufschwung komme daher gerade noch rechtzeitig. |
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Engagiert, ehrgeizig, bodenständig
Neue Studie über nächste Unternehmer-Generation
Jedes zweite Unternehmerkind möchte in die Fußstapfen seiner Eltern treten.
Die Mehrheit der deutschen Unternehmerkinder möchte in die Fußstapfen seiner Eltern treten und unternehmerische Verantwortung übernehmen. Das ergab eine aktuelle Studie des Wirtschaftsmagazins „Impulse“, der Stiftung Familienunternehmen und dem Friedrichshafener Institut für Familienunternehmen der Zeppelin-Universität. „Diese Generation ist eine Leistungs-Elite. Sie sehen sich schon früh in der Verantwortung für das Familienunternehmen – und für die Gesellschaft“, kommentierte der wissenschaftliche Leiter, Prof. Dr. Reinhard Prügl von der Zeppelin Universität, die Umfrage. |
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5. Familienunternehmer-Konferenz zur Nachhaltigkeit
Im Wandel den Kurs halten
Am 15. Juli fand in der Alten Stuttgarter Reithalle im Hotel Maritim die Familienunternehmer-Konferenz der News und der Verbände „Die Familienunternehmer - ASU“ und „Die Jungen Unternehmer - BJU“ mit etwa 150 Gästen unter dem Motto „Erfolgsmodell Familienunternehmen – Mit Nachhaltigkeit Zukunft gestalten“ statt. Die Unternehmer befassten sich in Vorträgen, Podiumsdiskussionen und Gesprächskreisen mit den einzelnen Facetten des Themas.
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Familienunternehmen feiert Geburtstag
125 Jahre Boehringer Ingelheim
Albert Boehringer verdankte seinen beruflichen Erfolg zu
einem Gutteil seiner Mutter. Von ihr erhielt der Gründer des
Pharmaunternehmens Boehringer Ingelheim in den harten Anfangsjahren mehr als
nur gute Worte. „Wie er dankbar anerkannte, half ihm seine Mutter mehrmals
aus finanziellen Engpässen“, heißt es in einem Porträt des Historischen
Vereins Ingelheim über Albert (1861-1939). Was sich auch lohnte: Boehringer
Ingelheim („Mucosolvan“, „Silomat“) ist heute der zweitgrößte deutsche
Pharmakonzern und zählt zu den 15 größten der Welt. In diesem Jahr feiert
das Familienunternehmen sein 125-jähriges Bestehen.
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Beiräte – Trumpfkarte des Mittelstands
Studie zeigt Bedeutung von Beiratsarbeit für mittelständische Unternehmen
Jürgen Reker ist Partner Mittelstand bei Deloitte
Laut der Deloitte-Studie „Beiräte im Mittelstand“ aus der Reihe „Erfolgsfaktoren im Mittelstand“ spielen Beiräte in mittelständischen Unternehmen eine wichtige Rolle. Die Hauptaufgaben liegen bei der Kontrolle der Unternehmensführung, deren Beratung sowie der Vermittlerfunktion zwischen den unterschiedlichen Interessengruppen. Zwar wird ihre Effizienz kaum überprüft, dennoch leisten sie nach Ansicht der befragten Unternehmer wertvolle Arbeit.
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Familienunternehmen unterstützt Malteser
Zusammen mit den Maltesern sammelte das Nürnberger Familienunternehmen Rudolf Wöhrl AG 88.000 Euro für soziale Zwecke. Dafür wurde im Frühjahr in etwa 30 Filialen der Modehauskette gut erhaltene Kleidung gesammelt, die anschließend verwertet wurden. Das Unternehmen sorgte für die aufwändige Abwicklung und belohnte die Spender mit Einkaufsgutscheinen. Mitarbeiter und freiwillige Helfer der Malteser investierten rund 8.000 freiwillige Arbeitsstunden.
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